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So ist alles entstanden... Ich Toopia bin im Jahre 1973 in der Region Barsaloi im Norden Kenias geboren und aufgewachsen. Im Jahre 1996 verbrachte ich meine ersten Monate in der Schweiz. Weitere Aufenthalte folgten zwischen 1999 und 2005. Schon früh hatte ich die Vision, mit den in der Schweiz wohnhaften Massai gemeinsam ein Projekt aufzubauen. Daraus entstand das Ziel, meine Landsleute in Nordkenia in den Bereichen "Ackerbau", "Nahrung", "Trinkwasser", "Schule" und "medizinische Versorgung" zu unterstützen. Bei einem abendlichen Treffen mit der Massaigruppe am 16.Mai 2004 in Zug, entstand aus der Vision das konkrete Projekt. Alun und ich waren diejenigen der sieben anwesenden Massai, die für das Projekt ein Brennen im Herzen hatten. Die übrigen Massai liessen sich, nach anfänglichen Bedenken, ebenso dafür begeistern. Bald war uns klar, dass uns für den strukturierten Aufbau und die Umsetzung schlicht das Wissen und die Erfahrung fehlten. Noch im Sommer des gleichen Jahres, begann ich auf Schweizer Marktplätzen handgemachte Produkte aus meiner Heimat zu verkaufen. Der Erlös diente schon damals zu 100% der Direkthilfe für die Samburus. Ende 2004 fand ich in der Schweiz zwei temporäre Anstellungen, unter anderem bei der Swiss Massai Vertriebs AG (MBT). Die Gelegenheit bot sich, dass ich dem Firmengründer Karl Müller von meinem Projekt erzählen durfte. Als erfolgreicher Unternehmer, mit einem Herzen für notleidende Menschen, unterstützte er durch seine Stiftung KM Foundation seit vielen Jahren soziale Projekte auf der ganzen Welt. Aus diesem Gespräch heraus bekam das Projekt den Namen MALASI. Bald darauf stellte die Stiftung eine Spende zur Umsetzung wichtiger Aufgaben zur Verfügung. Mit diesem Geld konnte das Schulgebäude in Raraiti repariert und eine Toilette gebaut werden. Weiter wurden gemeinsam Tische und Bänke für diese Schule angefertigt und Wassertanks mit Rohrleitungen zum Sammeln von Regenwasser beschafft und installiert. mehr... Erneut zurück von einem weiteren Heimurlaub, startete ich mit der Umsetzung des Konzepts "Kleinkredit". Zweck eines solchen Kleinkredits war, innovativen Bauern der Samburus zu helfen, nebst ihrer Viehzucht, ein weiteres Standbein aufzubauen. Den Betrag von 11'000 Schilling (CHF 200.00) pro Bauer und Familie bezahlte ich von meinem persönlichen Schweizer Lohn. Durch unermüdlichen Einsatz konnte ich innert wenigen Monaten 26 Bauern zu einem weiteren Standbein verhelfen. Somit waren sie nicht mehr alleine auf ihre karge Existenzgrundlage durch ihre Kühe, Ziegen und Schafe angewiesen. Diese Bauern wurden während dieser Zeit von David Dadiyo Lolwerikoi, dem lokalen Vertreter des Projektes MALASI betreut. Trotz meines geringen Lohnes, setzte ich in der Jahren 2006 und 2007 weitere Ersparnisse von CHF 600.00 (33'000 Schilling) für das Projekt MALASI ein. Dieses Geld wurde für weitere Kleinkredite, der lokalen Beschaffung von Ziegen, Nahrung sowie den Export von einheimischen Produkten (z.B. Schmuck, Schuhe) für meine Einsätze auf Schweizer Markplätzen eingesetzt. Als Mitarbeiter bei Swiss Massai Vertriebs AG war ich im 2007 unter anderem als MBT-Instruktor im KYBUN-Zentrum in St.Gallen tätig. Dort habe ich neue Kontakte zu Menschen knüpfen können, die nicht nur gute Freunde geworden sind und mich im Glauben gestärkt haben, sondern mir auch wichtige Impulse für die Zukunft meiner Arbeit in Afrika gegeben haben. Es sind Menschen, die auf dem afrikanischen Kontinent gelebt oder als Reisende verschiedene Ländern besucht haben. Dabei sind ihnen die Menschen ans Herz gewachsen. Mit ihnen zusammen habe ich den Verein Hope for Samburus gegründet. An dieser Stelle danke ich all jenen Menschen, die mich bis zum heutigen Tag finanziell unterstützt oder mit Rat und Tat zur Seite standen.
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